Beikosteinführung - Tipps zum Start

Ab einem bestimmten Zeitpunkt wird Dein Baby von der Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung nicht mehr richtig satt und die darin enthaltenen Nährstoffe reichen für die altersgerechte Entwicklung nicht mehr alleine aus. Dies ist in der Regel frühestens ab dem 5. Monat und spätestens ab dem 7. Monat der Fall. Doch jedes Baby ist einzigartig und entwickelt sich unterschiedlich schnell. Und so beginnt auch die abenteuerliche Reise in die Welt der Beikost zu verschiedenen Zeitpunkten. Tastet Euch am besten langsam heran, denn der Umstieg vom Stillen zu den ersten Breimahlzeiten sollte schrittweise und ganz entspannt gestaltet werden.

Alete bewusst Beikosteinführung Kind wird mit Brei gefüttert
Alete bewusst Influencer JennysWelt Kind schaut neugierig
JennisWelt

Startsignal: Anzeichen für die Beikost

Du fragst Dich, ob Dein Kind schon bereit für die Beikost ist? Keine Sorge, es wird Dich spüren lassen, wenn neben der Milchmahlzeit zusätzliche Energie und Nährstoffe gebraucht werden, um satt und glücklich zu sein. Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass Dein Kind bereit für den ersten Brei ist: 

  • Das Köpfchen kann aufrecht und selbstständig gehalten werden.
  • Dein Baby schaut Dir beim Essen aufmerksam zu und ahmt Kaubewegungen nach.
  • Der Mund wird erwartungsvoll geöffnet, es wird mit den Lippen geschmatzt und der Kopf wird auf das Löffelchen zubewegt.
  • Der Zugenreflex lässt beim Füttern nach. Dein Kind schiebt den Brei nicht mehr automatisch aus dem Mund, sondern beginnt zu kauen und zu schlucken.
  • Dein Baby kaut unermüdlich auf seinen Händen und Spielsachen herum und speichelt sehr stark.
  • Die Ungeduld nimmt zwischen den Mahlzeiten zu und Dein Kind ist nach dem Stillen noch hungrig.

Wenn ein oder mehrere Anzeichen auf Dein Kind zutreffen, dann ist es wahrscheinlich, dass Ihr bereit für die erste Mahlzeit mit dem Löffelchen seid. Solltest Du Dir dennoch unsicher sein, dann sprich mit Deiner Hebamme oder Deinem Kinderarzt. 

Wie starte ich mit der Beikost?

In den kommenden Wochen und Monaten werden die einzelnen Milchmahlzeiten nach und nach durch eine Beikostmahlzeit ersetzt. In der Regel beginnst Du mittags, dann mit der Abendmahlzeit und schließlich nachmittags. Morgens wird zunächst weiterhin gestillt oder die Flasche gegeben. 

Die ungewohnt feste Nahrung, die unbekannten Geschmäcker und das Essen vom Löffel sind ein spannendes Erlebnis und gleichzeitig eine große Herausforderung für Dich und Dein Baby. So ist es am sinnvollsten, mit der Beikosteinführung anzufangen, wenn Dein kleiner Beikoststarter ausgeschlafen, ruhig und gut gelaunt ist. Sei nicht verunsichert, wenn der Brei zunächst wieder mit der Zunge aus dem Mund heraus gedrückt wird. Am Anfang ist es vollkommen normal, wenn Dein Kind nur ein paar Löffel schafft. Die ersten Male wird er vermutlich auch nicht satt. Daher solltest Du ihn anschließend wie gewohnt stillen oder gibst ihm eine Milchnahrung. Von Mal zu Mal wird er mehr essen. Es dauert ein bisschen, bis das Essen vom Löffel gelernt ist. 

Wie Du Dein Baby Schritt für Schritt an den Brei heranführst, erfährst Du in unserem detaillierten Stufenplan.

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